STARK DEFENCE x SIX ROBOTICS

Oslo / Berlin, 12. März 2026

Six Robotics, ein norwegischer Anbieter von Autonomie- und Schwarmsoftware für unbemannte Systeme, und STARK, eines der am schnellsten wachsenden Defence-Tech-Unternehmen Europas, haben eine Absichtserklärung (MoU) für die Integration ihrer Systeme für gemeinsame Recce-Strike-Einsätze unterzeichnet.


Beim Recce-Strike-Verfahren werden die Aufklärungsdaten von ISR-Drohnen direkt mit den Angriffsfähigkeiten von Loitering Munition verknüpft. Durch den koordinierten Einsatz beider Systemtypen verkürzt sich der Sensor-to-Shooter-Loop erheblich. Aufklärung, Zielidentifizierung, Angriff und Battle Damage Assessment können so innerhalb weniger Minuten auch unter Einfluss von Elektronischem Kampf erfolgreich erfolgen. Die erste Integrationsphase wurde bereits erfolgreich erprobt.


Die Kooperation erweitert das Partnernetzwerk von Six Robotics und ist gleichzeitig die erste skandinavische Fähigkeitspartnerschaft von STARK seit der kürzlichen Eröffnung seines schwedischen Büros. Darüber hinaus ist sie ein konkretes Beispiel für die deutsch-norwegische Rüstungskooperation im Rahmen des bilateralen Hansa-Abkommens, das während der Münchner Sicherheitskonferenz unterzeichnet wurde.



Integration für eine einheitliche Missionsausführung

Die Integration beider Systeme ermöglicht es Streitkräften, koordinierte Recce-Strike-Missionen durchzuführen. Die Partnerschaft unterstreicht den Stellenwert der Modular Open Source Architecture (MOSA): Sie ermöglicht es Streitkräften, Fähigkeiten systemübergreifend, herstellerunabhängig und über nationale Grenzen hinweg zu bündeln.


Christian Fredrik Eggesbø, Gründer und CEO von Six Robotics:


„Diese Partnerschaft steht für einen Wandel in der Art und Weise, wie Verteidigungsfähigkeiten aufgebaut und eingesetzt werden. Der entscheidende Vorteil auf dem modernen Gefechtsfeld liegt in der software-basierten Interoperabilität. Hier agieren autonome Systeme verschiedener Nationen und Anbieter als eine einheitliche Streitkraft. Durch die Integration von Virtus in unsere Autonomieplattform ermöglichen wir es den Anwendern, gemeinsame Missionen in einer kohärenten Missionsumgebung zu planen und durchzuführen. Gemeinsam mit STARK stützen wir eine resiliente europäische Verteidigungsarchitektur, die die Einsatzbereitschaft der NATO verbessert und operative Wirkung in entscheidenden Momenten zeigt.“



Johannes Arlt, Managing Director Nordics bei STARK:


„Diese Partnerschaft stellt die Umsetzung europäischer Innovation dar, um der Dringlichkeit moderner Konflikte gerecht zu werden. Wir bündeln die Kräfte der besten Scale-ups in Norwegen und Deutschland. Durch die Integration unserer Systeme schaffen wir eine souveräne, interoperable europäische Lösung, die zur glaubwürdigen industriellen Abschreckung in Nordeuropa beiträgt. Gemeinsam werden wir modernste, auf die Anwender zugeschnittene Fähigkeiten liefern.“